Miniatur-Chinesenbrunnen im Gepäck
Dietfurt Dietfurt (gtz) Auch eine Dietfurterin weilt zurzeit in China, ebenfalls auf Einladung des Konfuzius-Institutes. Nadine Adlkofer hat kürzlich die Realschule Riedenburg St. Anna beendet. Sie wird eine Lehrstelle als Fremdsprachenindustriekauffrau in einer Neumarkter Firma antreten.

Neugierig und gut vorbereitet: Nadine Adlkofer vor der Abreise nach Peking und Shanghai. Zwei Wochen ist die Dietfurterin mit einer Gruppe von 130 Jugendlichen im fernen China unterwegs - Foto: Götz
Die vier deutschen Gruppen sind im norddeutschen Raum, um Nürnberg-Erlangen, im Schwäbischen und in der Münchener Region beheimatet. In München bekam Nadine zusammen mit 14 weiteren jungen Leuten die Informationen für die Reise. Sehenswertes, Kunst, Kultur und Sprache stehen auf dem Stundenplan.
Die erworbenen Sprachkenntnisse der Jugendlichen werden sogar mit einem Test geprüft. Fast alle jungen Leute haben sich schon mit dem Chinesischen befasst, auch Nadine hat sich zur Vorbereitung einen Sprachführer zugelegt und sich ein wenig mit der chinesischen Sprache beschäftigt.
Nur ein kleines bisschen ist Nadine bange vor dem Unternehmen, das sie ihrer Mutter verdankt, die auf das Angebot aufmerksam wurde. Mit weit entfernten Ländern ist die Familie vertraut, zwei von Nadines Schwestern zogen ebenfalls in die Fremde.
Im sozialen Bereich praktizierte Bianca in Indien, zu einem Auslandssemester hält sich Melanie gerade in Spanien auf.
Gern wird Nadine sich als Vertreterin von Bayrisch-China zeigen. Für die Leute, die sich um die Organisation der Reise bemühten, nahm sie Dietfurter Anstecker und den Chinesenbrunnen in Miniatur mit. Die Chinesen zeigten bei der Vorbereitung der Münchener Gruppe, dass ihnen viel an der Verbindung mit Dietfurt gelegen ist.
Zwei Wochen lang ist Nadine unterwegs in Peking und Shanghai und darf die Gastfreundlichkeit im Land des Lächelns genießen. Die Kosten für Übernachtungen, Verpflegung und Besichtigungen werden übernommen, nur der Flug muss aus eigener Tasche bezahlt werden.
Von Rosmarie Götz