Erhöhter Spaßfaktor
Eichstätt Eichstätt (kno) Die Stadtwerke haben auf die Kritik der vergangenen Wochen reagiert: Im Inselbad ist nun auch Ballspielen erlaubt – wenn auch in begrenztem Umfang.

Künftig ist Ballspielen in einem begrenzten Bereich im Nichtschwimmerbecken möglich. In den vergangenen Wochen tauchte dieser Wunsch von Badegästen vermehrt auf. - Foto: kno
Wie Stadtwerke-Geschäftsführer Wolfgang Brandl vor Ort erklärte, wird im Nichtschwimmerbecken ein etwa drei Meter breiter Bereich ausgewiesen, in dem die Badegäste Ball spielen dürfen, zunächst versuchsweise. Außerdem müsse die Angelegenheit flexibel gehandhabt werden: „Wenn es brechend voll ist, geht das mit dem Ballspielen natürlich nicht“, schränkt Brandl ein. Außerdem dürften keine Leder- oder Tennisbälle oder ähnliches benutzt werden. Grundsätzlich, so Brandl, „appellieren wir an die gegenseitige Rücksichtnahme“.
Eine weitere Neuerung gibt es im Springerbecken: Dessen Nutzer müssen nun nicht mehr bis zum Kopfende durchschwimmen, was ein weiterer Kritikpunkt war. Ab einer roten Markierung dürfen sie jetzt auch seitwärts raus.
Bisher konnten im Eichstätter Inselbad rund 55 000 Besucher gezählt werden – 3200 weniger als im Vorjahr. „Wir hatten leider noch keine durchgängige Schönwetterphase“, bedauert Brandl.
Von Jürgen Knopp