11.07.2012 | 18:47 Uhr
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Diese Ferien werden bestimmt nicht langweilig

Hilpoltstein Hilpoltstein (HK) Hilpoltstein hat sich wieder mächtig ins Zeug gelegt für sein Ferienprogramm. 52 Veranstaltungen werden ab dem 27. Juli angeboten. Doch es ist Eile geboten, denn der Startschuss für die Anmeldung fällt bereits am morgigen Freitag um 17 Uhr.

Hilpoltstein: Diese Ferien werden bestimmt nicht langweilig
Am Museumstag (oben) ist kunsthandwerkliches Geschick gefragt, die „Rollende Kulisse“ (links) spielt am Burgfestmontag gleich zwei Märchen und Liedermacher Rainer Wenzel kommt auf den Dorfplatz im Auhof. - Foto: oh
Es geht wieder nach dem bewährten Verfahren der vergangenen Jahre. Am Freitag kann man ab 17 Uhr im Hilpoltsteiner Rathaus und in der Meckenhausener Schule Lose ziehen. Die bestimmen die Reihenfolge, in welcher die Anmeldungen bearbeitet werden und werden einfach an die Formulare angeheftet. Die Anmeldeformulare samt Los werden anschließend abgegeben. Die Verwaltung erfasst diese am Wochenende, so dass ab Montag, 16. Juli, bis spätestens Mittwoch, 25. Juli, die Anmeldebestätigungen im Vorzimmer des Bürgermeisters im Rathaus I abgeholt werden können.

Die Hauptklientel des Ferienprogramms ist zwischen sechs und zehn Jahre alt. „Aber wir haben auch Veranstaltungen für kleine Kinder und für Jugendliche“, sagt Birgitt Rödel von der Stadtverwaltung. Beispielsweise die „Geschichte, die gut klingt“ mit Hanna Thorbeck am 1. August im Feuerwehrhaus Meckenhausen. Auch das Sommerfest der Spielkiste am 11. August an der Burg und das Mitmachkonzert mit Rainer Wenzel im Auhof ist vornehmlich etwas für die Kleinen, was nicht heißt, dass man als Elfjähriger nicht auch vorbeischauen dürfte. Zwei Kinderveranstaltungen gibt es zudem im Hofstettener Sportheim: am 29. August Kindertanz mit Corinna Pietzner und Märchen mit der professionellen Erzählerin Andrea Gonze am 4. September.

Für Jugendliche gibt es einen ganzen Reigen von Veranstaltungen von Schnupperschießen und -fischen über Fahrradrallye und Kegeln bis hin zu Rock hinter der Burg. Etwas Ausgefallenes hat sich Josef Winklhofer einfallen lassen. Er will am Mittwoch, 1. August, im sprachinstitut-hip.de in der Albrecht-Dürerstraße einen Sommerhit für Hilpoltstein produzieren – wenn möglich in Spanisch. Der Song kann am Ende natürlich auf CD mitgenommen werden.

Eine große Kupferskulptur soll beim Aktionstag im Museum Schwarzes Roß am 25. August entstehen. Sie soll die Form einer Sonnenblume haben und am Ende der Stadt übergeben werden, die für das Kunstwerk einen schönen Platz sucht. „Krasse Viecher und schräge Gestalten aus dem Wald“ werden am 6. September in Ulrich Hallmeyers Schnitzwerkstatt entstehen, die an diesem Tag im Hilpoltsteiner Bauhof zu finden sein wird.

Auch bei weiteren Kursen wie Aquarellmalen, Filzen, Klöppeln und Töpfern werden die Kinder wunderbare Kunstwerke schaffen. Nun ist es ja üblich, dass der Künstler seine Arbeit mit nach Hause nimmt, was er im Übrigen auch darf. Nur bittet dieses Mal Birgitt Rödel darum, dass die Werke noch ein wenig bei der Stadt bleiben dürfen. Zumindest bis zum 9. September. Denn an diesem Tag wird in der Residenz die Ferienausstellung Premiere feiern. Da soll alles ausgestellt werden, was im Rahmen des Ferienprogramms geschaffen wurde. Und Birgitt Rödel verspricht, dass man alle Sachen dann nach der Ausstellung nach Hause mitnehmen darf.

Große Begeisterung haben im vergangenen Jahr die bis zu einem Meter großen Figuren des Marionettentheaters „Die rollende Kulisse“ am Burgfestmontag hervorgerufen. Deshalb wird es heuer am 6. August zwei weitere Gastspiele der Fürther Puppenbühne geben: um 14 Uhr „Der gestiefelte Kater“ und um 16 Uhr „Das tapfere Schneiderlein“.

Natürlich werden auch dieses Mal wieder viele Ferienprogrammklassiker geboten. Da gibt es den Nachmittag bei der Feuerwehr, die Fahrt ins Legoland, das gemeinsame Kochen, den Besuch bei der Polizei und beim Roten Kreuz, die Burgführung, die Nachtwanderung, einen Pferdetag sowie das Schwarzlichttheater in Zell und den Spielbus. Außerdem kann man Bauchreden, Detektiv sein, Indianer spielen, Seife herstellen und Fingerpuppen basteln.

„Wir bieten ein unheimlich abwechslungsreiches Programm und das fast täglich“, sagt Hilpoltsteins Bürgermeister Markus Mahl. „Es ist für jeden etwas dabei.“ Dass das Ganze so umfangreich und kostengünstig ist, sei vor allem dem Engagement der Ehrenamtlichen geschuldet. Das sei traditionell gewachsen und ziehe sich durch alle Ortsteile. „Da geht immer etwas.“

Das neue Programm hat auch heuer wieder die Form eines Kalenders, samt Übersichtsplan zum Ausklappen. Wer noch kein Exemplar bekommen hat, kann es sich im Rathaus, bei den Banken, im Freibad, in der Stadthalle und auch beim Hilpoltsteiner Kurier noch holen.

 


Von Rainer Messingschlager

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