21.02.2012 | 15:37 Uhr
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Sauberkeit als oberstes Gebot

Ingolstadt (IN) Nachdem die gravierenden Hygienemängel in der Großbäckerei Müller bekannt geworden sind, geraten auch andere Betriebe in den Fokus. Um allen Vorschriften gerecht zu werden, betreibt man etwa bei der Firma Wünsche in Gaimersheim großen Aufwand. ¶

Fast könnte man meinen, hinter der Sicherheitstüre gehe es in eine Fabrik zur Herstellung von Computerchips. Wer durch die Hygieneschleuse will, muss Sicherheitskleidung tragen, die Haare mit einer Haube bedecken, die Schuhe stecken in Folien.
 
Keiner kommt durch das Drehkreuz, ohne vorher seine Hände desinfiziert zu haben. Nach jedem Gang zur Toilette, jeder Arbeitspause müssen die Mitarbeiter die Prozedur wiederholen. Schließlich soll möglichst wenig Schmutz in die Bäckerei gelangen, zu putzen gibt es dennoch genug, erklärt Franz Dirrigl, der für die Qualitätssicherung zuständig ist und sich deswegen auch um die Einhaltung der Hygiene- und andere Vorschriften kümmert.
 
Die sind beachtlich und füllen Regale. „Diese Vorgaben gehen immer mehr ins Detail“, sagt Wünsche-Geschäftsführer Norbert Alberti. „Wir brauchen alleine einen Mitarbeiter, der sich darum kümmert, dass wir nichts übersehen.“

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Johannes Hauser

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