28.08.2012 | 17:01 Uhr
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Freispruch im Vergewaltigungsprozess

Neuburg (DK) Er soll seine Frau im Jahr 2010 mehrfach vergewaltig haben. Doch der 30-jährige Neuburger bestritt die Tat. Das mutmaßliche Opfer selbst wollte vor Gericht nicht aussagen, nur eine Ermittlungsrichterin konnte wiedergeben, was die Frau ihr berichtet hatte. Das reichte dem Schöffengericht nicht aus.

"Eine Verurteilung darf nicht nur auf einer Zeugin vom Hörensagen fußen", erklärte der Verteidiger Bernhard Lang. Weitere Beweismittel konnten Staatsanwaltschaft und Nebenklagevertretung aber nicht vorlegen.

Daraufhin sprach Richter Gerhard Ebner den Angeklagten frei. "Es kann durchaus sein, dass die Aussage der Frau stimmt. Aber die Zweifel wiegen schwerer", erklärte er.

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Jessica Roch

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