Vermisste Frau aus Pfaffenhofen tot aufgefunden
Pfaffenhofen (mck) Alles Bangen und Hoffen der vergangenen vier Wochen war vergebens: 25 Tage nach ihrem spurlosen Verschwingen ist die vermisste Pfaffenhofenerin tot in einem Waldstück bei Friedrichshofen gefunden worden. Bisher deutet nach aktuellen Erkenntnissen der Polizei nichts auf ein Gewaltverbrechen hin.
Am Montagnachmittag entdeckten Passanten in einem schwer zugänglichen Waldstück bei Friedrichshofen eine Frauenleiche und verständigten die Polizei. Aufgrund der persönlichen Gegenstände, die die Beamten bei der Frau fanden, und der Identifizierung durch einen Angehörigen steht inzwischen zweifelsfrei fest, dass es sich bei der Toten um die 45-jährige Frau aus Pfaffenhofen handelt. Sie hatte am 27. Januar das Ingolstädter Klinikum verlassen und galt seitdem als vermisst.
Es folgten groß angelegte Suchaktionen mit Helikoptern und Suchhunden, die allerdings vergebens waren. „Leider ist alles ins Leere gelaufen“, sagt Ulrich Pöpsel, Sprecher des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord. Auch die breite Öffentlichkeitsfahndung blieb trotz vieler Hinweise aus Ingolstadt und Pfaffenhofen ohne Erfolg. „Der richtige Hinweis war leider nicht dabei“, sagt Pöpsel.
Zur Klärung der Todesumstände hat die Staatsanwaltschaft Ingolstadt eine Obduktion veranlasst, die morgen vorgenommen werden soll. „Die Gesamtumstände deuten zwar nicht auf ein Gewaltverbrechen hin“, erklärt Polizeisprecher Pöpsel dieses Vorgehen. „Um es aber definitiv auszuschließen, wurde die Obduktion angeordnet.“
Region Pfaffenhofen
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