Ein neues Heim für den TSV
Neustadt Neustadt (waf) Sport und Spaß sind bei der Einweihung der neuen Sportstätte des TSV Neustadt im Mittelpunkt gestanden. Mit Baukosten von 1,6 Millionen Euro entstand auf dem Gelände an der Bad Gögginger Straße eine neue Heimat für den Verein.

Offizieller Akt: Der Neustädter Pfarrer Johannes Hofmann segnete das neue Areal des TSV Neustadt. Der Verein feierte die Einweihung mit einem mehrtägigen Fest - Foto: waf
Auf den drei neuen Stockbahnen fand mit Vereinen aus Hienheim, Mühlhausen, Bad Gögging, Schwaig, Irnsing, Mauern und Neustadt ein großen Stockschützenturnier statt. Die beste Treffsicherheit bewiesen die Schützen aus Hienheim. Doch bevor man das Turnier austrug, starteten mit einem Ehrenschuss Bürgermeister Thomas Reimer (SPD) und der Vorsitzende des TSV, Georg Kottmair, die Eröffnung der Stockbahnen.
Zeitgleich fanden im Anton-Treffer-Stadion C-/D- und E-Jungendturniere statt, wo die JFG Donau-Abens und die E-Jugend des SV Schwaig auf der Siegertreppe standen. Auch Damenfußball wurde gespielt. Die Spielgemeinschaft Wackerstein/Dünzing beendete das Turnier vor Adlhausen und Neustadt. Eine weitere Wiederbelebung war die Austragung der Fußball-Stadtmeisterschaft. Der TSV Bad Gögging, der SV Hienheim, der TSV Neustadt, der SV Mühlhausen und der SV Schwaig kämpften in zwei Gruppen gegeneinander. Im Elfmeterschießen siegte der SV Mühlhausen vor den Hausherren aus Neustadt.
Ganztägig führte Josef Toth, Hauptverantwortlicher beim Bau der Sportstätte, durch das ganze Gebäude. An Sonntagmorgen fand im Festzelt ein feierlicher Gottesdienst statt. „Sport ist kein Vorrecht der Jugend, auch Erwachsene betätigen sich und wollen gesund bleiben“, stellte Dekan Johannes Hofmann fest. Anschließend segnete er mit dem evangelischen Pfarrer Michael Murmann Kahl das Gebäude.
Von Frank Waltinger