Trauer um Irmgard Priller
Kelheim Kelheim (DK) Im Kreis Kelheim herrscht Trauer um Irmgard Priller aus Irlach, die am Sonntag kurz vor Vollendung ihres 78. Lebensjahres gestorben ist. Verdienste erwarb sich die Austragslandwirtin in ihrer jahrzehntelangen Tätigkeit als Kreisbäuerin.
Zudem war sie vier Wahlperioden für die Stadt-Land-Union im Kreistag, fungierte in den Jahren von 1996 bis 2002 als zweite Stellvertreterin des Landrats.Die Trägerin des Bundesverdienstkreuzes, das ihr 1993 verliehen wurde, sowie der Verdienstmedaille in Gold des Landkreises hatte am 1. August 1933 das Licht der Welt erblickt. Gemeinsam mit ihrem Gatten Josef, der bereits im Dezember 2007 starb, zog die Landwirtschaftsmeisterin sieben Kinder groß.
Der Bauernverband sei durch ihre Arbeit in drei Jahrzehnten entscheidend mitgeprägt worden, betonte dessen Geschäftsführer Alois Schweiger. Als stellvertretende Kreisbäuerin fungierte Priller in den Jahren von 1967 bis 1982, ab Januar 1982 wurde sie in Folge drei Mal zur Kreisbäuerin gewählt – bis zu ihrem Ausscheiden im Januar 1997.
Für ihr unermüdliches ehrenamtliches Engagement verlieh ihr der Bayerische Bauernverband 1982 die silberne Ähre und die Ehrennadel.
Auch politisch war Priller engagiert. Als Gründungsmitglied ist sie bei der Stadt-Land-Union (SLU) im Landkreis geführt. Von 1990 bis 1996 führte sie den SLU-Vorsitz.
Das Requiem mit anschließender Beerdigung findet am morgigen Mittwoch um 14.30 Uhr in der Pfarrkirche St. Andreas in Pürkwang statt.
Donaukurier